Eine Grundlage der Waldorfpädagogik ist das rhythmische Erleben von Tages-, Wochen- und Jahreslauf. Die Wiederkehr des Vertrauten gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung. In dem für die Kinder wichtigen freien Spiel wird die Phantasie angeregt und das soziale Miteinander gestärkt. Das Vorbild des Erwachsenen ist in den ersten Lebensjahren für die Entwicklung des Kindes maßgebend. So werden die Kinder durch sinnvolle und für sie überschaubare Aufgaben zur Nachahmung angeregt. Bei anfallenden Tätigkeiten in Haus und Garten, bei der Essenszubereitung, beim Handarbeiten und Werken, der Gestaltung mit Farben, beim Singen und gemeinsamen Musizieren sowie bei der Bewegungskunst der Eurythmie werden die Kinder altersentsprechend einbezogen.